SEPSYNC / STUDIENKONZEPT 2026
Multizentrische Simulationsstudie
Zeitliche Dokumentation und QS-Fallrekonstruktion in der Sepsisversorgung
Exploratives Studienvorhaben · Noch nicht genehmigt.
FORSCHUNGSFRAGE
Verbessert eine minimale zusätzliche Zeitspur die Vollständigkeit, zeitliche Nachvollziehbarkeit und spätere Rekonstruktion eines simulierten Sepsisfalls?
Studienrahmen
Ein Simulationstag pro Klinik · Zwei Szenarien pro Arzt · Nur synthetische Fälle.
Ca. 30–35 Min. pro Arzt · Planungswert
ABLAUF & METHODIK
Zwei Szenarien. Ein klarer Ablauf.
Kurze simulierte Notaufnahmeszenarien mit konkurrierenden Fällen, Unterbrechungen und eingehenden Ergebnissen. Nach der klinischen Notiz beantworten die Teilnehmenden unmittelbar ausgewählte QS-Sepsis-Fragen – bevor sie zum nächsten Szenario übergehen.
Pro Klinik werden zehn Ärzte in zwei Gruppen aufgeteilt:
Gruppe 1 (n=5): Fall A ohne SepSync → Fall B mit SepSync.
Gruppe 2 (n=5): Fall B ohne SepSync → Fall A mit SepSync.
SepSync wird erst vor dem zweiten Durchgang eingeführt.
Die feste Reihenfolge ohne → mit SepSync kann Lerneffekte erzeugen. Die Studie ist explorativ.
QS / QM
Unabhängige Bewertung
Die Dokumentation und QS-Antworten werden kodiert und durch externe, unabhängige QS/QM-Fachpersonen soweit möglich verblindet anhand des synthetischen Referenzablaufs bewertet.
- Vollständigkeit und Richtigkeit ausgewählter QS-Sepsis-Angaben
- Zeitliche Nachvollziehbarkeit
- QM-Rekonstruktion und Bearbeitungszeit
- Aufwand / Usability
- Standortbewertung
ZUSAMMENARBEIT
Ihre Klinik stellt bereit
- Zehn Ärzte
- Simulationsraum und Basisausstattung
- Ansprechpersonen aus Notaufnahme / Intensivmedizin / QS / QM
- Lokale klinische Prüfung
- Orientierung zu Ethik, Datenschutz, Mitarbeitervertretung und lokalen Freigaben
SepSync übernimmt
- Studienkoordination
- Synthetische Szenarien und Referenzzeitspur
- Simulationsprototyp und kompakte Datenerfassung
- Auswertung und standortbezogene Rückmeldung
- Manuskriptentwurf
RAHMENBEDINGUNGEN
Voraussetzungen und Grenzen
- Keine realen Patientendaten in der vorgeschlagenen Simulation.
- Ethik, lokale Freigaben und informierte Einwilligung müssen der Teilnahme vorausgehen. Es werden keine gesicherten Studienstandorte behauptet.
- Eine Koautorenschaft bei Publikationen richtet sich nach dem tatsächlichen Beitrag.
- Die mögliche Relevanz für das Medizincontrolling ist explorativ. Eine Simulationsstudie kann keine zusätzliche Vergütung nachweisen.
AUSBLICK